Sautens. Nach tagelangem, bangem Warten ohne ein Wort seitens der Entführer ist nun endlich der schmerzlich vermisste Riesenteddy des Professors wieder aufgetaucht.
Der Professor hierzu: „Ich bin froh, dass es ihm gut geht und er bei diesem Regenwetter nicht im Ka
jak unter der Hängebrücke ausharren musste!“.
Viel besser geht es dem Teddy aber auch nicht: Er hängt am Galgen und hat sich vor Angst in die Windel gemacht – ob er das Ganze überlebt, sei dahingestellt…
Was Herrn Dr. Klaußner auch noch nicht mitgeteilt wurde: uns erreichte vor kurzer Zeit eine Mitteilung der Entführer, aus der die Beweggründe für die Tat ersichtlich wurden – sie schrieben, dass es ein Akt der Rache sei, da A. Klaußner sie eines Morgens „unsanft aus dem Schlaf“ (O-Ton J. Silkeit) gerissen hätte.
Zusätzlich zur Entführung führten die Camp-Mädels eine weitere Aktion der Rache durch: Um A. K. zu zeigen, was es heißt grob geweckt zu werden, stellten sie mehrere Wecker in seiner Hütte auf, die auf so „nette“ Uhrzeiten wie 2:40h und 4:38h gestellt waren.
Doch diese Aktion schlug leider fehl! Denn A. K. meinte auf die Frage, wie er denn geruht hätte, ganz souverän: „Ich habe geschlafen wie ein Baby…“. Somit wurden die Täterinnen geradezu zur Tat der Entführung getrieben.
Wir werden sehen, wie es im Natur Pur Camp weitergeht und ob sich die Streiche nun erledigt haben – wenn nicht, werden Sie es erfahren! avo
An diesem warmen, sonnigen und überaus von Bremsen übersähten Tag, starteten 72 motivierte Jungs und Mädels plus Guides in der prallen Mittagshitze zu einer “Paddeltour” der Superlative.
Es ging in die Imster Schlucht und die Guides waren mehr als gefordert
Mit acht prall gefüllten Booten, deren Nähte zu platzen drohten, wagten sich die Rafter todesmutig in die Fluten!
Damit die Anzahl der Badegäste im 9°C warmen Inn nicht unnötig strapaziert wird, hatten die Bootsführer aller Hand zu tun, um die freudestrahlenden und vor Aufregung quietschenden Jungs und Mädels im Boot zu behalten.
Die ersten Schwallstücke auf dem Fluss wurden mit Bravour gemeistert und die mutigeren Gäste durften sogar einen Sprung ins kühle Nass wagen.
Währenddessen nutzten die Anderen den Moment, um ein Stück der wundervollen Berglandschaft Tirols zu genießen.
Aber das sollte nur die Ruhe vor dem Sturm sein!
Die nächsten Schwallstücke ließen nicht lange auf sich warten und bei der gefürchteten “Memminger Walze” ging der Ein oder Andere eher unfreiwillig baden.
Allerdings war der Aufenthalt im Inn nur von kurzer Dauer, da unsere Guides aufmerksam und sofort zu Stelle waren 
Nach einem Moment des Schreckens, folgte direkt der Nächste. Mit der “Prallwand”, der “Preußenschleuder” und dem”Chaos” unter der Brücke, lieferten sich der tosende Wildwasserfluss und die unerschütterlichen Gäste einen erbitterten Kampf…den die Gäste, dank der professionellen Bootsführung, gewannen!
Total erschöpft, verschwitzt (Angstschweiß!!!
), aber glücklich, kehrten die erfolgreichen Bezwinger des Gewässers zum Camp zurück.
Sie waren froh, endlich wieder festen Boden unter den Füßen zu haben!
Bilanz des Tages: Anstrengung + Herausforderung + super Guides = RIESEN SPAß !!!