Ablauf:
Nach ca. 20-minütigem Fußmarsch erreichen wir den Eingang
der Höhle; nach kurzer Rast und Überprüfung unserer
Ausrüstung (Helm, Carbid- oder Stirnlampe, Seil, Klettergurt)
steigen wir in die Höhle ein:
Durchqueren
Sie mit uns das eindrucksvolle und geschichtsträchtige Höhlen-
und Stollensystem des Amberg am
Eingang des Ötztals.
Gegen
Ende des zweiten Weltkriegs war am Fuße des Amberg der weltgrößte
Windkanal für den Flugzeugbau geplant. Mit Hilfe von Wasserkraft
sollten im Windkanal Windgeschwindigkeit bis ca. Mach 1 erreicht
werden um neuentwickelte Flugzeugteile und Flugzeuge zu testen.
Die
verzweigten Stollensysteme bieten heute einen imposanten Abenteuertrip
ins Innere der Erde: über Abseilstellen in Kathedralen, vorbei
an Notausstiegs-
stollen,
… Dauer der Tour: ca. 3,5 Stunden
Voraussetzungen
für diese Tour sind körperliche Gesundheit, Trittsicherheit,
keine Angst im Dunkeln und eine durchschnittliche körperliche
Verfassung.
Bei einer Höhlenbegehung (eigentlich
„befährt“ man Höhlen) taucht man in eine
völlig fremde, unbekannte Welt ein: Nur im Schein unserer
Stirnlampen können wir den Weg sehen. Klettern, Abseilen,
am Hosenboden rutschen; so bewegt man sich in einer Höhle
fort. Je nach Witterung kann es auch vorkommen, dass die Höhle
Wasser führt und wir durch kniehohes Wasser waten müssen.
In der Höhle erfährt man die Stille und absolute Ruhe
im Inneren eines Berges.
Es gibt kein Licht, es ist so dunkel,
dass der Begriff Dunkelheit selbst an Bedeutung verliert. Man
sieht die Hand vor Augen nicht – es gibt keine Unterschiede
mehr. Ohne Licht kein Raum – Der Strahl der Stirnlampe
erzeugt den Raum, wandert er weiter, verschwindet das soeben
angestrahlte wieder ins nichts. Die Zeit in der Höhle scheint
still zu stehen, sie nimmt den schnelllebigen Menschen auf und
gibt ihm durch die Stille eine Vorstellung von Dauer – eine
Höhlenbegehung ist eine Zeitreise.

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